FRAGENKATALOG
Was ist der entscheidende Unterschied, zwischen einem Auftritt, einer
Performance und einem Auftritt der Gattung Tanz, Theater, Musik, Kabarett, Literatur, etc?
Was ist der entscheidende Unterschied, der eine Handlung, einen Auftritt
Performance, Aktion,
Happening, Event, etc. nennt?
Welchen Stellenwert hat die Intention des Bezeichnens? [Warum wird eine
Handlung Performance genannt, oder Aktion, oder Event und so weiter? (Aspekt der
Reflexion)]
Welchen Stellenwert hat das Zeichensetzen ?
Welchen Stellenwert hat die Intention, sich in einem Rahmen, in einen
Bezug zu setzen?
Was hat eine Person/Künstler, Künstlerin davon seine (ihre) Handlung
Performance zu nennen? (Aspekt der Identität)
Gibt es einen genau zu definierenden Faktor, der eine Handlung an und
mit einem "Gegenstand des Interesses "Performance" nennt oder bezeichnet?
Gibt es Faktoren im Vorbereich eines künstlerischen, theatralischen,
tänzerischen, musikalischen oder literarischem Werkes, die das zu erstellende Produkt als
Performance bezeichnet ?
(Gibt es einen nachvollziehbaren Zusammenhang, der das Werk und die Produkte in den
Kontext Performance -Art stellt?)
Gibt es ein Interesse,(Paradigmasetzung) Produkte und das Werk auf eine
mögliche, noch zu erstellende Sprache der Performance Art hin zu untersuchen? (Welche
Sprachen ?)
(Grundbilder der Sprachen Tanz, Theater, etc. auflisten; Grundbilder menschlicher
Kommunikation in den Handlungen auflisten; Grundbilder menschlichen Handelns,
Primärgesten, Präfigurationen, Prämoderne Quellen etc. auflisten.)
Sind die leiblichen Erkenntnismethoden (Sinne) und die körperlichen
Entsprechungen parallele Methoden, oder Analoge, oder etwas ganz anderes?
(Psychophysikalische Methoden im letzten Jahrhundert, politische und konzeptuelle
Entwürfe:
Liegen - Sitzen - Stehen - Gehen - Fallen - Hängen - Schlafen - Einverleiben -
Ausscheiden /Austritt - Aussetzen - etc. als fundamentale, performative Erkenntnismethoden
des Leibes.
Geschlechtlichkeit, Identitäten, Sozietäten etc. als fundamentale Erkenntnismethoden des
Körpers)
Kann man die Performance als Übersetzungskunst sehen ?
[Das Übersetzen, eine Kunst des Transfer, sobald man übergesetzt hat, verläßt man
diese Kunst wieder (an die Lebenszeit gebundene Erkenntnis)]. (Den Begriff
"Übersetzen" untersuchen.)
Wenn an jedem Ort der Welt gehandelt wird, ist dann der Begriff
Performance überhaupt zulässig? (Wenn alles um einen herum Performance ist, oft gesetzte
Definition für Handlungen die Leben oder politische Aktivitäten bezeichnen, ist dann
Einsetzen von Öffentlichkeit möglich ,
oder ist es nur unsinnig? Denn es benötigt keinerlei Hinweise wenn Handlungen geschehen,
denn sie geschehen und wirken, sie weiten sich aus - mental.
Was bedingt diesen Hang, jede Definition von Leben als Tat dann doch in
die Kunstwelt zu überführen, Performance - Art zu praktizieren ?
Wo beginnt und wie wirkt der Unterschied: eine Realität setzen, die den
Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat und die Realität, die aus der Notwendigkeit
laufender Ereignisse resultiert?
QUESTIONAIRE (english version)
1. What is the decisive difference between a performance called
art-performance (performance-art and performances called dance, music, cabaret, literatur,
theater and so on.
2. What is the distinction between Action, Performance-art, Happening, Events and all
other definitions of performance in the field of visual art.
3. What sort of intention is behind drawing definitive borders on the different types of
performance by using such terminologies? (see question 1 +2)
4. What does it mean to put your ideas in the framework of Performance -Art,
Art-Performance, Actions, Happenings etc.?
5. In this frame of terms, which position have you personally intended to set yourself up
in?
6. What is your intention in calling your activitiy Performance-Art (Art-Performance or
other terms like Action, Events and so on)?
7. Is there a clear factor in an action with or around an object, which can identify the
action as a performance?
8. Are there common base factors in the fields of theater, dance, music, visual art, and
so on, which imake it possible to call the products thereof Performance?
9. Should the results of research be set up to define a language specific to
Performance-Art?
10. Are the corporal cognitive methods (senses) and their bodily counterparts parallel
methods, analogous methods or somrthings else entirely? (Psychophysical methods in the
last century, political and conceptual structures as fundamental performantive cognitive
methods of the corpus.) corpus : identity, associating, community, gender, etc. Body:
Laying, sitting, standing, going, putting in, putting out, stepping out, sitting out,
sleeping, hanging, etc.
11. What is the meaning of the sentence (meaning): Performance-art, the art to a crossing!
(to ferry, to translate, jump over, etc.). The art of transfer.
12. When performance will be a term for each definition of activity and in each definition
of public on each point of this world, can it define anythings?
13. What is the internal motive to transform any kind of action into a field of art
(Performance-art for example)?
14. Where does the difference begin: between setting up a reality which has a claim of
general validity and the reality which results out of the necessity of current events? |