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RALF FILGES Beantwortungen einiger Brennpunkte des Fragenkatalogs zu 1: auch zu Frage 8: Einmaligkeit; kein vorheriges
Einüben; zu 2: -Aktionen im Innenraum = Performance; -Aktionen im Außenraum/öffentlichen Raum = Aktionskunst: Mobile Eingreifaktionen und Agieren im Weichbild*
der Städte = zu 3: ... um die jeweilige Handlung/Tat in Schubladen
zu packen. zu 5-15: ... Dinge aus der gewohnten Alltagswelt und sich selbst in einen bisher unbekannten (SINN-Zusammenhang zu versuchen, zu bringen, sich zu ergeben; ... Aufbröseln starrer Verhaltensmuster mittels Agierens quer dem Alltäglichen, dem Üblichen, auch Normen brechend/verstoßend; dabei kommt mir gerade der Begriff (Ver-)QUER-UNG in den Sinn. zu 6: lediglich zur Grobübersicht; statt Perf. im Innenraum wird auch der Begriff "Darbietung bevorzugt. zu 11: ... sich von einer Flußseite (der bereits bekannten) auf die andere -noch fremde- Seite bringen lassen (in künstlerisch, erforschender Handhabung). Was ereignet sich währenddessen?! ... noch was zum Thema: vom Schweizer Künstler-Kollegen Franz Müller aus Luzern: "Aktionskunst ... als vergängliches Etwas, daß
mit Wahrnehmung und mit Wahrgenommenwerden zu tun hat; als etwas nicht
Materialisiertes, als etwas nicht an die Wand zu Hängendes; als Versuch,
die eigene Art als Teil vom Geschehen als Ganzem zu leben; als etwas,
das durch sein "gemacht werden nicht Räume verstellt, sondern
Räume öffnet, auftut oder offen hält. Raum kurz besetzen - intensiv
- ganz und gar - so möglich wie möglich anwesend für den Moment, um
den Raum danach wieder zu verlassen; Nachkommenden zur Nutzung überlassen...
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